Joomla TemplatesWeb HostingFree Money

Fred (INNER DK)

m 4. Teil unseres Bandfeatures kommt Fred, Drummer der Metalcore-Formation INNER DK, zu Wort. Das Five-Piece aus dem Raum Landsberg/Lech hat kürzlich mit der EP "Threat from within" einen beachtlichen Nachfolger zu ihrem letztjährigen Debut vorgelegt.

fred

 

01. Welche Idee steckt hinter der Band, wie würdet ihr euch stilistisch einsortieren?
Fred: Die Idee der Band war schon immer, einfach harte Musik zu machen. Da diese Festlegung ziemlich weiträumig ist, gibt es auch keine genaue Bezeichnung. Aber man schreit uns nach, Metalcore zu sein. Obwohl wir es nicht darauf anlegen.

02. Gibt es einen kreativen Kopf innerhalb der Band, der das musikalische Konzept weitgehend vorgibt oder wird bei euch der demokratische Grundgedanke gelebt?
Fred: Jeder muss schon einverstanden sein mit dem, was wir machen, sonst hat das ganze kein Sinn. Jeder fügt halt sein eigenen kreativen Erguss hinzu. Obwohl die Musik natürlich auf die Riffs von unseren beiden Mastermindz, Kris und Korbi, aufbauen.

03. Welche musikalischen Vorbilder hattet ihr bei Bandgründung, von welchen Bands lasst ihr euch heute inspirieren?
Fred: Der gemeinsame Nenner, als wir die Band 2002 gründeten, waren wohl KORN und SLIPKNOT, muss man zugeben. Heute hören wir alle z.B: BLEEDING THROUGH, NEAERA, HATEBREED, (alte!) CALIBAN.

04. Wie lauten deine aktuellen drei Lieblingsscheiben?
Fred: CATERACT "Kingdom", HATEBREED "Supremacy", SLAYER "Christ Illusion".

05. Welches Ereignis war aus Sicht der Band bis dato das Highlight?
Fred: In Landsberg beim Lechschall 2005 in einem berstend vollen Juze vor 450 Leuten zu spielen.

06. Könnt ihr mit dem Verhältnis aus eurem Engagement und dem, was an Resonanz dabei herauskommt, zufrieden sein oder hat das Publikum die Band noch nicht vollständig angenommen?
Fred: Ich glaub fast jede Band steckt mehr „rein“ (sei es finanziell, zeitlich oder sonst was) als dabei „rauskommt“. Wir versuchen immer unser Bestes zu geben, aber machen das Ganze in erster Linie für uns. Man kann jedoch sagen, dass die Resonanz mit jedem Auftritt besser wird. Wir fänden es eigentlich angemessen, wenn sich jedes Mal, wenn wir spielen, der ganze Auftrittsort in ein Schlachtfeld verwandelt und mindestens einmal der Krankenwagen vorbeischaut (also so ne Art "Toxic waltz am Lechufer" - Anm. d. Verf.)

07. Welche Ziele verfolgt ihr mit eurer Band?
Fred: Mit der Zeit merkt man, dass die Ziele, die man sich früher mal gestellt hat, immer schwerer erreichbar scheinen. Diese Erkenntnis zeigt, dass man sich in erster Linie kleinere Ziele nacheinander setzen sollte. In erster Linie also, so weiter machen wie bisher. Denn alleine eine Band zu halten, scheint mit den Jahren immer schwieriger zu werden. Ansonsten natürlich jeden Auftritt spielen, den man unter den Nagel kriegt, und immer bessere, härtere Lieder schreiben. Der Rest kommt, wie´s kommt.

08. Seht ihr innerhalb des Genres, in dem ihr euch bewegt, noch Weiterentwicklungspotenzial, oder ist die Idee dahinter weitgehend ausgereizt?
Fred: Meiner Meinung nach hat man als Band die Pflicht zu versuchen, was Neues zu produzieren, um die Grenzen auszudehnen und das ganze Interessant für alle zu halten. Metal wird’s immer geben. Natürlich wird’s auch Bands geben, die sich nicht viel Mühe geben und gleich klingen.

09. Gibt es deiner Meinung nach eine regionale Metalszene im weiträumigen Einzugsgebiet von Augsburg/Landsberg oder handelt es sich dabei um autark operierende Bands?
Fred: Ich finde schon, dass besonders in Augsburg eine Metalszene besteht. Man kennt sich gegenseitig und trefft sich auf Konzerten. Natürlich kann man das ganze weiter ausbauen und kräftigen. Wie es schon Lechmetal tut!

10. Ein abschließendes Statement bitte!
Fred: An die fleißigen Lechmetal-Redakteure: Keep up the good work! Und an alle Lechmetaller ein *horns*

Besten Dank für dieses sympathische Inti! See ya.

 

weitersagen auf....