Joomla TemplatesWeb HostingFree Money

CERTIFIED INSANE

Den vorletzten Teil unserer Interview-Reihe bestreitet Stefan aka Neefl, seines Zeichens Gitarrist der schwäbischen Crust-Speerspitze CERTIFIED INSANE.

In den vergangenen Jahren entwickelten die beiden Bandgründer Blinki und Neefl den CI-Sound vom ursprünglichen Gore-Grind hin zu einem originellen, weil völlig eigenständigen Grind/Crustcore-Elixir, was der Band im LECHMETAL-Bandspektrum eine gewisse Sonderstellung einbringt. So klingt (regional wie überregional) definitiv keine andere Band. Durch die Hinzunahme von Shouter Martin konnte der Bandsound noch variabler gestaltet werden, der von der Doppelbelastung Gesang/Gitarre entbundene Neefl sich fortan ausschließlich dem Erzeugen tieffrequenten Betonmischer-Riffings widmen.

Im Folgenden arbeitet sich Stefan (im Foto links unten) geduldig durch unseren Fragenkatalog.

certifiedinsane

01. Welche Idee steckt hinter der Band, wie würdet ihr euch stilistisch einsortieren?
Neefl: Keine Ahnung, in welche Schublade wir uns selbst stecken würden. Richtiger Grind ist es nicht. Reiner Crustcore ist es auch nicht. Ist mir eigentlich auch wurscht... Hauptsache wir haben Spaß an dem, was wir da fabrizieren. Alles in allem könnte man´s wohl als "luschtige Musik" betiteln.

02. Gibt es einen kreativen Kopf innerhalb der Band, der das musikalische Konzept weitgehend vorgibt oder wird bei euch der demokratische Grundgedanke gelebt?
Neefl: Ich würde nicht sagen, dass es nur einen kreativen Kopf bei uns gibt. Natürlich kommen die Riffs von mir. Als einziger Gitarrist bleibt ja leider auch nix anderes übrig, vor allem da wir jetzt nicht mal mehr nen Basser haben (TIeftöner Tom stieg Anfang Juli aus - Anm. d. Verf.). Aber wir basteln unsere Songs grundsätzlich miteinander. Meist entsteht das neue Material aus einfachen Jam-Sessions beim Proben. Da gibt dann jeder mal seinen Senf dazu. Es soll schließlich jedem von uns gefallen!

03. Welche musikalischen Vorbilder hattet ihr bei Bandgründung, von welchen Bands lasst ihr euch heute inspirieren?
Neefl: Ich würde sagen, dass es bei unserer Gründung vor allem NAPALM DEATH und diverse schwedische Krusten (z.B. WOLFBRIGADE, DRILLER KILLER etc.) waren. Inspirieren tun sie uns natürlich heute auch noch. Allerdings beeinflussen sie uns weniger als noch am Anfang. Ist bei jedem von uns unterschiedlich. Ich persönlich lasse mich auch gerne von anderen Musikrichtungen inspirieren.

04. Wie lauten deine aktuellen drei Lieblingsscheiben?
Neefl: Hmm, nicht ganz einfach... Im Moment sind es wohl DISMEMBERs "Death Metal", VADERs "Blood" und MOTÖRHEADs "Inferno".

05. Welches Ereignis war aus Sicht der Band bis dato das Highlight?
Neefl: Das war wohl der Tag, an dem unser erstes Album frisch aus Japan eingetroffen ist. Aber auch der Gig im Jam mit FETUS CHRIST und INGRATE gehört meiner Meinung nach zu den absolut geilsten Erlebnissen mit C.I., da hat so ziemlich alles gepasst!

06. Könnt ihr mit dem Verhältnis aus eurem Engagement und dem, was an Resonanz dabei herauskommt, zufrieden sein oder hat das Publikum die Band noch nicht vollständig angenommen?
Neefl: Mal so, mal so... Ist bei uns a bissl schwierig, weil wir unsere faulen Ärsche nicht so häufig auf die Bühne bewegen. Recht viele Exemplare von unserem Album haben wir auch noch nicht unter die Leute gebracht, deswegen kann ich recht wenig zu irgendwelchen Reaktionen sagen. Ich glaube, wir können schon ganz zufrieden sein.

07. Welche Ziele verfolgt ihr mit eurer Band?
Neefl: Weiterhin Spaß an dem haben, was wir tun. Evtl. ein paar Gigs mehr als in den letzten Jahren spielen (vielleicht auch mal außerhalb von Datschiburg, hähä).

08. Seht ihr innerhalb des Genres, in dem ihr euch bewegt, noch Weiterentwicklungspotenzial, oder ist die Idee dahinter weitgehend ausgereizt?
Neefl: Ausgereizt ist das Genre auf keinen Fall. Ein wenig mehr Abwechslung würde vielleicht nicht schaden. Für die Zukunft von C.I. hoffe ich, dass es wieder mehr in die etwas schnellere Ecke geht. So "nach vorne los", wie auf unserem Demo - nur nicht ganz so holprig ;-)

09. Gibt es deiner Meinung nach eine regionale Metalszene im weiträumigen Einzugsgebiet von Augsburg oder handelt es sich dabei um autark operierende Bands?
Neefl: Eine regionale Metalszene existiert definitiv! Alleine dastehen muss hier wohl keine Band. Wäre auch scheiße! Es ist immer wieder geil, sich mit Leuten aus anderen Bands austauschen zu können.

10. Ein abschließendes Statement bitte!
Neefl: Ein dickes Merci für das Interview. Hat mich gefreut! Hoffentlich geht´s mit Lechmetal so weiter! cheers...

Stefan, dank dir recht gschmeidig & beehrt's uns doch mal wieder livehaftig - weitere Infos unter  http://www.certifiedinsane.de

 

weitersagen auf....