Joomla TemplatesWeb HostingFree Money

Metal Bash Open Air 2010 - Festivalbericht

Metal Bash Open Air


Warm-Up Party:

Das „Metal Bash Open Air“, erstmalig veranstaltet 2003 von der Plattenfirma „Remedy Records“, bot wieder feinsten Metal in der kleinen Gemeinde Neu Wulfmstorf (bei Hamburg). Freitag wurde das Festival im Jugendzentrum mit einer Warum-Up Party eröffnet. Auf der Liste standen drei Cover Bands zur Auswahl. Startschuss um 19 Uhr für die „Böhse Onkelz“ Cover Band „Kneipenterroristen“, die die Besucher mit bekannten Refrains wie „Wir haben noch lange nicht genug“ in Stimmung versetzten. Danach folgte das Trio „Motörment“ aus England und fuhr mit gekonnten Coversongs der legendären Rocker von „Motörhead“ auf. Im Anschluss hatten „Slayensemble“ die Bühne für sich und jeder, der die Band noch nicht kannte, fragte sich beim Anblick der Bass- und Vocalbesetzung Aloha Monov im ersten Moment, ob es sich hier nicht wirklich um Tom Araya handelte. Insgesamt covern die Jungs die Songs der Thrash Metal Legende „Slayer“ immer wieder so perfekt, dass sich keiner im Publikum mehr gegen den Drang zum Headbangen zur Wehr setzten kann. Perfekt inszenierte Solos, Hell Screams und gestochen scharfe Riffs. Das zeichnet die Band zu einer wirklich guten Cover Band aus! Der absolute Nackenbrecher „War Ensemble“ wurde den Gästen um kurz nach Mitternacht eingeläutet.

Somit war die Warum-Up Party im JUZ ein großer Erfolg. 15 Euro für einen ganzen Abend voller großartiger Cover waren nicht zu viel verlangt. Merchandise und Bier für erschwingliche Preise wurden den Gästen ebenfalls geboten.

 

Metal Bash Festival:

Schiesssportanlage Neu Wulmstorf.

Hier sollte am 01.05.2010 das offizielle Festival stattfinden. Außerhalb gelegen, im schönen Grünen, wurde eine gemütliche Festival Area geschaffen. Nicht einmal 300m weiter konnte man sein Auto gratis unter Gleichgesinnten parken.

Um 10:00 Uhr morgens öffneten die „Tore“ zum Festivalgelände. Nach und nach bildete sich eine Schlange vor dem Eingang, da um 11:00 Uhr die Band „Occulus“ den Startschuss geben sollte. Diese spielten mit neuer Besetzung an der Lead und Rhythmus Gitarre ihr 30-minütiges Set durch.

Leider ging es wirklich sehr schleppend mit dem Einlass voran. Zum Leidwesen der Jungs aus Stade, die vor wenig Publikum spielen mussten. Besuchern zufolge warteten einige 2 Stunden bis sie das Gelände betreten konnten.

Andererseits gilt es für den Veranstalter immer, einen Kompromiss zwischen schnellem Einlass mit zufriedenen Festivalbesuchern und der Sicherheit dieser zu finden. So gesehen waren die ausgiebigen Einlasskontrollen wohl notwendiges Übel und sind dem Veranstalter nicht als Organisationsdefizit vorzuwerfen!

Nach einer kleinen Umbaupause von 10 Minuten hauten „Slayart“ in die Saiten. Nein, es handelte sich hier nicht um die „Slayer“ Cover Band vom Vorabend, auch wenn die Besetzung fast gleich zu sein schien. Die drei hatten selbst geschriebene Stücke in alter Thrash Metal Manier im Gepäck. Fiese Breakdowns, lauter Bass und geile Riffs. So ließ es sich bis 12:10 Uhr aushalten.

Der Platz füllte sich mit Besuchern und die aufkommenden Wolken ließen darauf schließen, dass es trotz der warmen Sonnenstrahlen noch zu vereinzelten Regengüssen kommen würde. Zeit für einen kleinen Rundgang auf dem Platz. Dieser war selbstverständlich mit dem Genuss des einen oder anderen kalten Bieres vom Bierwagen verbunden!

Einziger Kritikpunkt waren hier die Getränkescheine, welche mit 5, 10 oder aber 20 Euro Wert zu erwerben waren. Viele Besucher, einschließlich uns, hätten eine Barzahlung wohl willkommener geheißen. Dies lag nicht zuletzt der Tatsache zugrunde, dass man am Ende des Tages, mit mehr oder minder hohem Alkoholpegel, noch mit kleinem Restwert auf dem Getränkeschein bzw. übrig gebliebenen Pfandmarken den Nachhauseweg antrat.

Zurück zu den Bands:

Nun hatte der Nachmittag gerade begonnen und auf dem Gelände der Schiesssportanlage begann die Band „Dawn Of Disease“ ihre Metalklänge auf das Publikum abzufeuern. Doch ein Regenschauer bescherte der schwedischen Death Metal Band lediglich lichte Zuschauerreihen! Nicht aber die hart gesottenen Fans suchten Schutz unter den zahlreichen Verkaufsständen.

Die Folk Metal Band „Grimner“ tauchte um ca. 13:40 Uhr auf der Bühne auf. Eine wirklich fantastische Band, mit vielen interessanten Melodien und passendem, einheitlichen Bühnenoutfit (Siehe Fotos). Die Jungs aus Schweden spielten Songs, wie „A call for a Battle“ oder „Eldvärldens Härskare“. Mit Trinkhorn in der Hand und Skål-Rufen wurde bis um 14:20 Uhr für gute Laune gesorgt.

Im Anschluss betraten „Cripper“ die Stage. Britta (laut Homepage Spitzname Elchkuh) gab am Mikrofon alles und animierte die Gäste trotz schlechten Wetters. Jetzt war Thrash Metal vom Feinsten angesagt und mit Songs wie „Fire walk with me“ hatte man den Regen schon fast vergessen. Grouls und dezente Gitarrenbegleitung von Gitarrist Christian machten diesen Act zu einem unserer Highlights.

Neben der beachtlichen Bühne und zahlreichen Bier-/Wurstbuden wurde dem „Metalbasher“ bzw. „V.I.B.ASHER“ ein Pokertisch geboten, welcher seinen Platz direkt neben einem alten US-Schulbus fand. Das Dach dieses Busses wurde uns freundlicherweise als Fotoplattform bereitgestellt. Nicht zu vergessen sind auch die Merchandise-Stände direkt am Einlass, an denen die Fans alles rund um das Festival und die Bands fanden.

Für den Kontakt zwischen Bands und Publikum wurde weiterhin mit Autogrammstunden gesorgt, welche unseres Erachtens nach dankbar angenommen wurden.

Zu später Stunde folgte Co-Headliner „Bullet“ und mit „Eisregen“ als Headliner wurde letztendlich ein noch mächtigeres Kaliber auf der Neu Wulmstorfer Schiesssportanlage aufgefahren. Somit hatte die Thüringer Dark Metal Band die Ehre, das Metal Bash mit ihren Songs ausklingen zu lassen. Ein mehr als gelungener Auftritt, was nicht zuletzt durch die Masse an Fans vor der Bühne bestätigt wurde. Mit Kultsongs wie „Elektrohexe“ begann die Menge zu beben und lautstark mit zu schreien.

Um Mitternacht, nach insgesamt drei Zugaben, war nun leider alles vorbei und die „Tore“ zum Metal Bash Open Air 2010 schlossen sich. Das Festival war wirklich heimisch, familiär und fair vom Preis. Es wurde einem alles Nötige geboten und noch einige Specials mehr! Warum-Up Party – Großzügig angelegter Festivalplatz - Geiles Lineup für wenig Geld – Perfekter Sound mit einwandfreier Sicht auf die Bühne - Park- und Campmöglichkeiten, sowie An- und Abreise mit dem Shuttle-Bus.

 

Keine Frage:

Das „Metal Bash Open Air“ hat unsere Erwartungen nicht enttäuscht und stellte einen willkommenen Einstieg in die Festivalsaison dar. Ein Muss für alle Freunde der härteren Klänge!

Mehr Infos unter www.metal-bash.com

Hier geht`s zu den Fotos


Hier noch die Running Order

11:00 - 11:30 OCCULUS

11:40 - 12:10 SLAYART

12:20 - 12:50 DAWN OF DISEASE

13:00 - 13:30 SAINT EVIL

13:40 - 14:20 GRIMNER

14:30 - 15:10 HARADWAITH

15:20 - 16:00 CRIPPER

16:10 - 16:50 ETERNAL REIGN

17:00 - 17:40 HACKNEYED

17:50 - 18:40 NEGATOR

18:55 - 20:00 KNEIPENTERRORISTEN

20:15 - 21:20 V8 WANKERS

21:35 - 22:40 BULLET

22:55 - 00:00 EISREGEN

 

 

 

 

weitersagen auf....