Schlachtfest 2009 - Konzertbericht
SCHLACHTFEST 2009

Nach einer Umbaupause sorgten die Black Metal Band "Ctulu" für düstere Stimmung, die ankündigten, viele neue Songs erstmals live zu präsentieren.
Leider trat die Band ohne den neuen Sänger Rolf auf, der kürzlich zu der Band dazugestoßen ist und am selben Tag mit seiner anderen Band "Riot Instinct" auf der Bühne stand. Den Gesang übernahm an dieser Stelle der Bandkopf und Gitarrist Matthias.
Leider hat sich nun ein drittel der Besucher verabschiedet und vor der Bühne herrschte eine ehe ruhigere Atmosphäre.
Auch gab es Soundprobleme, die allerdings schnell wieder in den Griff bekommen wurden, besonders gestört hat das keinen.
Es gab ca. 7 neue Songs zu hören unter anderem "Feuersäule", "Windschreiter" und "Sklavenseele",
außerdem spielten Ctulu auch altbekannte Werke von der Debütplatte wie z.B. "Pandemonium", auch das Publikum war wieder gut dabei und feuerte die Band an, die nach einer knappen 3/4 Stunde die Bühne verließ.
Nun war es an der Zeit für den Headliner des Abends. Um halb 12 betrat "Obscurity" die Bretter. Mit den Ansage "Wir sind Obscurity! Auf in die Schlacht!" eröffneten sie mit "Nach Asgard wir reiten" das Set. Die Velberter hatten einen weiten Weg nach Bremen, und mussten sich vermutlich durch Autostaus durchkämpfen, da sich offenbar einiges an angestautem Gewaltpotenzial in der Show entlud. Mächtig schlugen sich die Velberter durch das Set und nahmen das Publikum mit in die Varusschlacht und die Schlacht von Worringen!
Das inzwischen ziemlich volle publikum lies sich mitreißen, bangte brav mit und reagierte auf jede Aufforderung zum Mitgröhlen.
Es gab alle Songs des Hammeralbums "Varár"(!) zu hören, als auch ein Bisschen was vom alten Material (z.B."Bergisch Land") der vorherigen Alben.
Man bekam überraschenderweise zwei Gastauftritte zu sehen, was ziemlich außergewöhnlich war, der Deathtrip-Sänger Säbel unterstützte die Band bei dem Song "Im herzen des Eises", der Fronter der Viking-Metaller "Craving" mischte bei "Battle Metal" mit und übernam den Grölpart der normalerweise von Manuel von "Path of Golconda" gesungen wird.
Nach knapp einer Stunde Spielzeit hat die Band versucht, das Set beenden, das aber unter einem Sperrfeuer von Zugaberufen nicht geschafft und deshalb noch 3 weitere Songs gespielt.
Mit "Wer Wind Säht" beendete die Band dann schließlich um knapp 1:00 Uhr morgens den mächtigen Auftritt und das Schlachtfest Runde 2 Festival!
Man sah der Band an, dass sie schon einige Jahre im Geschäft ist, denn um so eine späte Uhrzeit dem Publikum dampf untem Hintern zu machen muss gekonnt sein, Respekt!
Die Truppe befindet sich mitten im Songwrighting zum Nachfolgealbum von "Varár"(Mehr dazu im Interview- coming soon!!!)
Nächstes Jahr gibt es die Band unter Anderem auf dem Ragnarök Festival zu sehen.
Fazit:
Ein gelungener Abend der ca. 160 Metalheads in die engen Räume des Magazinkellers einlud.
Der Sound was super und die Bands überzeugten auf voller Länge!
Die einzigen Mankos waren der Eintrittspreis, der mit 10€ ein Bisschen zu hoch gesetzt war, und die Thekenkräfte die von Anfang an äußerst unfreundlich waren.
Als Pressemitglied bekam man nichtmal ein glas Leitungswasser zu trinken, so soll es nicht sein.
Sonst wurde ziemlich alles richtig gemacht.
Wir sind gespannt auf Schlachtfest 3.
Setlist DAMN:
1 Intro
2 Lost In Lines
3 Ewigkeit
4 Hate
5 Deathinfection
6 Close To The Border
7 Forbidden Anger
8 Das Vermächtnis
9 Hall Of Fame
10 Across The Street
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11 Tränen Der Einsamkeit












